Die Pachtpreise für landwirtschaftliche Flächen in Hamburg liegen aktuell bei rund 389 Euro pro Hektar für Ackerland und etwa 205 Euro pro Hektar für Grünland (Stand: 11. Mai 2026). Innerhalb des Bundeslandes variieren die Preise stark, Spitzenwerte in Vier- und Marschlande, Hamburg-Bergedorf, deutlich niedrigere Pachten in Wilhelmsburg, Harburger Marsch. Diese Seite gibt einen Überblick über aktuelle Pachtpreise nach Region, Bodenqualität und Nutzungsart.
Zusammenfassung
- Ackerland Hamburg: Ø 389 €/ha, Spanne 240–660 €/ha je nach Region und Bodenqualität.
- Grünland Hamburg: Ø 205 €/ha, Spanne 110–330 €/ha.
- Spitzenregion: Vier- und Marschlande, Hamburg-Bergedorf.
- Photovoltaik: Solarpark-Pachten erreichen 3.500–6.000 €/ha, mehrfach so viel wie die landwirtschaftliche Pacht.
- Trend: Pachtpreise steigen bundesweit kontinuierlich; Ursachen sind Flächenknappheit, Energie-Konkurrenz und steigende Bodenrichtwerte.
Pacht Ackerland Hamburg: Regionen im Vergleich
Pachtpreise für Ackerland in Hamburg reichen von etwa 240 €/ha in extensiv genutzten Lagen bis über 660 €/ha in den Gunstlagen mit hohen Bodenpunkten. Die folgende Übersicht ordnet die Hauptregionen ein:
| Region | Pacht Ackerland | Individuelle Pacht |
|---|---|---|
| Vier- und Marschlande, Bergedorf | 400–500 €/ha | Jetzt Pacht ermitteln |
| Wilhelmsburg, Harburger Marsch | 320–420 €/ha | Jetzt Pacht ermitteln |
Werte: Mittelwerte der Kreis-Pachten je Region (Quelle: Land-schaetzen.de, Stand 2026).
Pacht Grünland Hamburg
Pachtpreise für Grünland (Wiesen und Weiden) in Hamburg liegen im Mittel bei rund 205 Euro pro Hektar, mit einer Spanne von 110 bis 330 €/ha. Grünland ist tendenziell günstiger als Ackerland, weil die wirtschaftliche Verwertung weniger flexibel ist (kein Marktfruchtanbau). Höhere Pachten erzielen intensiv genutzte Flächen in Milchvieh- und Niederungsregionen, niedrigere Pachten in extensiven Mittelgebirgs- oder Sandlagen.
| Region | Pacht Grünland | Individuelle Pacht |
|---|---|---|
| Vier- und Marschlande, Bergedorf | 210–270 €/ha | Jetzt Pacht ermitteln |
| Wilhelmsburg, Harburger Marsch | 170–220 €/ha | Jetzt Pacht ermitteln |
Für eine flächengenaue Einschätzung empfiehlt sich der Pachtpreis-Rechner oder ein unverbindliches Gutachten über Flächenmakler.de.
Pachtpreise nach Bezirken in Hamburg
| Bezirk | Pacht Ackerland | Pacht Grünland | Individuelle Pacht |
|---|---|---|---|
| Bergedorf | 389 €/ha | 205 €/ha | Jetzt Pacht ermitteln |
| Harburg | 670 €/ha | 300 €/ha | Jetzt Pacht ermitteln |
| Hamburg-Mitte | 389 €/ha | 205 €/ha | Jetzt Pacht ermitteln |
| Altona | 389 €/ha | 205 €/ha | Jetzt Pacht ermitteln |
| Eimßbüttel | 389 €/ha | 205 €/ha | Jetzt Pacht ermitteln |
| Hamburg-Nord | 389 €/ha | 205 €/ha | Jetzt Pacht ermitteln |
| Wandsbek | 389 €/ha | 205 €/ha | Jetzt Pacht ermitteln |
Werte sind Mittelwerte aus regionalen Markterhebungen. Für eine flächengenaue Schätzung Ihrer individuellen Pacht klicken Sie auf "Jetzt Pacht ermitteln".
Werte: Bundesland-Mittel für Ackerland. Für eine flächengenaue Schätzung Ihrer individuellen Pacht klicken Sie auf "Jetzt Pacht ermitteln".
Pacht für Photovoltaik in Hamburg
Solarpark-Betreiber zahlen in Hamburg aktuell 3.500 bis 6.000 Euro pro Hektar und Jahr, mehrfach so viel wie die landwirtschaftliche Pacht. Voraussetzungen sind Mindestgrößen (typisch ab 5 ha), Netzanschluss-Nähe und eine Privilegierung im Flächennutzungsplan. Detaillierte Vergleichswerte und Modellrechnungen finden Sie auf der Seite Photovoltaik-Pachtpreis ».
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Jetzt Pachtpreis berechnenWie errechnet sich der Pachtpreis für Ackerland in Hamburg?
Der Pachtpreis für landwirtschaftliche Flächen ergibt sich aus einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren:
- Bodenqualität (Bodenpunkte / EMZ): Die wichtigste Stellschraube. Böden mit hohen Ertragsmesszahlen erzielen oft das Doppelte der Pacht von leichten Böden.
- Nutzungsart: Ackerland erzielt höhere Pachten als Grünland, weil Marktfruchtanbau wirtschaftlich flexibler ist.
- Regionale Nachfrage: In Veredelungsregionen, Stadtnah-Lagen und in der Nähe zu Biogas-/PV-Investoren steigt die Pacht.
- Pachtvertragsdauer: Längere Verträge (12+ Jahre) führen oft zu günstigeren Hektarpreisen.
- Wirtschaftliche Rahmenbedingungen: EU-Direktzahlungen, Marktpreise für Weizen, Mais und Milch sowie Subventionsprogramme beeinflussen die Zahlungsbereitschaft.
- Lagefaktoren: Schlaggröße, Erschließung, Wasserverfügbarkeit und Klima wirken sich ebenfalls auf den Preis aus.
Warum steigen die Pachtpreise in Hamburg?
Die Pachtpreise für landwirtschaftliche Flächen sind in den letzten Jahrzehnten in ganz Deutschland kontinuierlich gestiegen. Die wichtigsten Treiber:
- Flächenknappheit: Deutschland verliert täglich rund 50–60 ha landwirtschaftliche Fläche an Siedlung, Gewerbe und Verkehr.
- Konkurrenz durch Energie: Photovoltaik- und Biogas-Betreiber zahlen mehrfach so viel wie die landwirtschaftliche Pacht und ziehen Flächen aus dem Markt.
- Investoren-Nachfrage: Landwirtschaftliche Fläche gilt als inflationsgeschützte Sachanlage, institutionelle Investoren erhöhen den Preisdruck.
- Steigende Bodenrichtwerte: Der Kaufpreis für Ackerland zieht Pachten entsprechend mit.
- EU-Agrarpolitik: Direktzahlungen sind teilweise an die Fläche gebunden und werden vom Verpächter mit eingepreist.
Häufige Fragen zu Pachtpreisen in Hamburg
Wie hoch ist der Pachtpreis pro Hektar in Hamburg?
Der durchschnittliche Pachtpreis für landwirtschaftliche Flächen in Hamburg liegt bei rund 389 Euro pro Hektar und Jahr. Ackerland erzielt im Mittel etwa 389 €/ha, Grünland rund 205 €/ha. Die Spannen je nach Region und Bodenqualität reichen von 240–660 €/ha (Acker) bzw. 110–330 €/ha (Grünland).
Was kostet die Pacht von Ackerland in Hamburg?
Pachtpreise für Ackerland in Hamburg liegen je nach Region und Bodenqualität zwischen 240 und 660 Euro pro Hektar und Jahr. Spitzenpachten in Vier- und Marschlande, Hamburg-Bergedorf (400 – 500 €/ha); günstiger in Wilhelmsburg, Harburger Marsch (320 – 420 €/ha).
Wie viel Pacht zahlt man für Grünland in Hamburg?
Pacht für Grünland in Hamburg liegt im Schnitt bei rund 205 Euro pro Hektar und Jahr. Spannweite: 110–330 €/ha, Spitzen in intensiv genutzten Milchvieh- oder Niederungsregionen, niedrigere Werte in extensiven Mittelgebirgs- oder Sandlagen.
Was sind ortsübliche Pachtpreise in Hamburg?
Die ortsüblichen Pachtpreise variieren in Hamburg deutlich nach Lage: Vier- und Marschlande, Hamburg-Bergedorf: 400 – 500 €/ha; Wilhelmsburg, Harburger Marsch: 320 – 420 €/ha. Maßgeblich für die Höhe sind Marschböden der Vier- und Marschlande, intensiv genutzt für Gemüse- und Obstbau.
Wie kann ich den genauen Pachtpreis für meine Fläche ermitteln?
Der individuelle Pachtpreis hängt von Bodenpunkten, Lage, Schlaggröße und Nutzungsart ab. Eine schnelle Einschätzung liefert unser Pachtpreis-Rechner. Für eine präzise Bewertung empfiehlt sich ein unverbindliches Gutachten über Flächenmakler.de.
Weitere Themen rund um Pacht in Hamburg
- Pachtpreise Ackerland, Bundesweite Übersicht mit Vergleich aller Bundesländer.
- Pachtpreise Grünland, Bundesweite Übersicht und regionale Spannen.
- Pachtpreis-Rechner, Pachtpreis für Ihre Fläche kalkulieren.
- Photovoltaik-Pachtpreis, Solarpark-Pachten und Vertragsmodelle.
- Ackerland verpachten, Schritte, Vertragsformen, steuerliche Aspekte.
Andere Bundesländer
Stand der Daten: 11. Mai 2026
Quellen:
- Statistisches Bundesamt (Destatis), Agrarstrukturerhebung 2023.
- Statistische Landesämter, Pachtpreis-Erhebungen für Hamburg.
- Eigene Markterhebungen über Flächenmakler.de, regionale Pacht- und Kaufpreise.
Hinweis: Die genannten Werte sind Mittel- und Spannenwerte. Der individuelle Pachtpreis hängt von Bodenpunkten, Schlaggröße, Lage und Vertragsdauer ab.